Selbstbild - Identity
Wer sind wir und wen spiegeln wir nach außen?
Ab und zu spreche ich gerne darüber, wer ich bin. Warum tue ich das? (Wenn auch nur ab und zu.) Oft ist es so, dass Menschen, die mich kennenlernen, ein komplett anderes Bild (oder eine andere Meinung) von mir haben. Früher wollte ich mich ständig erklären. Ich wollte alle Menschen korrigieren und laut herausschreien, dass sie falschliegen. Das mache ich jetzt nicht mehr. Nur eben ab und zu, wenn ich das für mich brauche – wenn ich mich wieder merklich entwickle, möchte ich das gerne festhalten.
Denn eines habe ich gelernt: Du kannst mit einzelnen Worten die Meinung anderer über dich nicht ändern. Nur das stetige Du-selbst-Sein, auf Dauer, kann das. Jeder, der es der Mühe wert findet, einen zweiten oder dritten Blick zu wagen, wird erkennen, was meine Werte sind. Die, die es nicht tun, die vorschnell urteilen und vorschnell werten und bewerten, kann man ohnehin nicht von ihren Verhaltensmustern abbringen. Es gibt auch die Menschen, die mich schon länger „kennen“, aber mich nie kennenlernen durften. Das ist für mich vollkommen in Ordnung.
Wie mache ICH das? Werte ICH schnell? Stecke ich Menschen, die ich neu kennenlerne, in eine Schublade? Da ich ein sehr neugieriger Mensch bin, finde ich es immer aufregend, neue Menschen kennenzulernen. Und ich denke deswegen, fange sofort an zu hinterfragen: Warum gibt sich dieser Mensch so? Wieso kleidet er sich so? Warum trägt sie ihre Haare so? Ich glaube, dass wir alle versuchen, das, was wir gerne sein möchten, nach außen zu tragen. Aber der Grund, warum wir so sein wollen, ist oft sehr tiefgründig. Darin verstecken sich sehr oft ganze Lebensgeschichten. Und die interessieren mich. Deshalb kommen von mir oft gleich am Anfang des Kennenlernens Fragen. Weil ich nicht vorschnell werten möchte. Das Interesse am Mitmenschen steht bei mir immer im Vordergrund.
Welche Rolle spielen wir, wenn wir versuchen, nach außen jemand anders zu spielen, und es nicht im Einklang mit dem ist, was wir im Inneren sind? Was davon gibt die Gesellschaft vor? Der charismatische CEO. Die kinderlose, ruchlose Geschäftsfrau. Die alleinerziehende Mutter, die sich gehen lässt. Der typische „Man's Man“, der von seinen Buddies bewundert wird – sportlich, erfolgreich, maskulin. Die naive Blondine, immer mit tiefem Ausschnitt und kurzem Rock. Ja, ja. Das Patriarchat spielt da wieder sehr schön mit.
Selbstreflexion: Wer bin ich in diesen Rollen?
Ein großes Vorbild für mich ist die Schauspielerin Tilda Swinton. Was verkörpert sie für mich? Ich bin mal oberflächlich und rede über ihr Äußeres: Sie ist relativ groß, sehr schlank, ohne vordergründig weibliche Attribute. Sehr kurze, blonde Haare. Zarte Gesichtszüge und modisch genau auf meiner Wellenlänge. Meistens androgyn! Genau so möchte ich nach außen sein, weil ich das innen fühle: Vordergründig Mensch und erst in zweiter Instanz eine Frau. Ich finde das ganz schön mutig von mir, denn mit dieser Einstellung eckt man oft an. Nicht nur bei Männern, auch bei Frauen.
Weg vom Oberflächlichen steckt dahinter aber noch viel mehr. Tilda strahlt für mich viel Kraft und Selbstbewusstsein aus. Ruhe und Intelligenz. Und ich liebe es, dass viele (wenn nicht so gut wie alle) Frauen und auch Männer eher von ihr abgeschreckt sind – UND auch von meinem Wunsch, genau so zu sein. Warum liebe ich es? Das ist die Frage, die ich mir gerne stelle und über die ich immer wieder lange nachdenke.
Ich fordere euch auf, darüber nachzudenken, warum ihr verkörpert, was ihr eben verkörpert! Was steckt für euch tatsächlich dahinter? Verfolgt ihr damit ein Ziel? Ist es eine Absicht? Welches Rollenbild bedient ihr mit eurem Äußeren? Wollt ihr eigentlich eine andere / ein anderer sein? Wie finden wir zu unserem wahren Ich und wie schaffen wir es, den Mut zu finden, das auch nach außen zu tragen? Das Ich verändert sich, weil wir uns weiterentwickeln, und das können wir wunderbar nach außen spiegeln, wenn wir das wollen. Wir können uns auch dazu entscheiden, etwas nach außen zu tragen, was nicht unserem Ich entspricht.
Hier ein Zitat von Tilda aus einem Interview mit CNN:
„Let's call me uncommitted. I think it's a waste, this idea of fixing one's identity. I don't believe it serves us. We all know fluidity and flexibility as children and particularly in our adolescence, we all do. Even those people who pretend they never felt like a freak. Everybody feels like a freak. Go deep. Remember and then use that memory to connect with those other people out there who are carrying their fluidity and flexibility with them and engage with them.“
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Es ist mir ein Bedürfnis nicht nur über meine Themen hier zu schreiben. Ich schreibe auch über Dinge, die mich als Mensch beschäftigen, Menschen die mich inspirieren und alles dazwischen.
Wenn du mehr zu diesem oder anderen Themen wissen möchtest, kontaktiere mich gerne. Schreibe mir eine Email oder finde mich auf Instagram.
19. Juli 2026
Photocredit Gudrun Meixner
how to "Selbstbewußt" Part 2
Was haben toxische Beziehungen mit unserem Selbstwert zu tun?
Wir haben oder hatten sie alle. Diese Beziehung zu Menschen die uns einfach nicht gut tun. Im besten Fall können wir das in der Vergangenheitsform bestätigen. Jede diese Beziehungen lehrt uns etwas und am Ende sind wir klüger und wissen mehr über uns. Ich habe solche Beziehungen eigentlich immer dann beendet, wenn ich mich weiterentwickelt habe. Harte Entscheidungen treffen wir oft erst, wenn wir an einem Punkt angekommen sind, wo wir sagen: „So, jetzt kann nicht mehr. Ich halte das nicht mehr aus. Jetzt ist mir lieber ich verliere diesen Menschen als ich verliere mich.“
Warum müssen wir erst an diesem Punkt ankommen um Klarheit über diese Beziehungen zu haben? Das ist wohl die größte Frage daraus. Ich denke, die Antwort liegt immer in der Beziehung zu uns selbst. Die berühmte Reise zum ich. Je mehr wir uns kennenlernen und im Leben dazulernen, desto klarer sind wir in der Art wie wir unsere Beziehungen führen und welche Beziehungen wir pflegen möchten. Wir sind es uns selbst wert, die Menschen in Liebe gehen zu lassen, die nicht auf unserem Level oder Entwicklungsstand sind und ohne Aussicht auf Besserung. Ich kann sagen, ich bin jedem Menschen dankbar, der einen Teil meines Weges mit mir gegangen sind. Ich meine auch die, die mir Schaden zugefügt haben. Alle habe mich etwas gelehrt. Nämlich schließlich und endlich, nach vielen zerstörerischen Jahren, mich selbst zu lieben. Ich kenne jetzt meinen Wert und meinen Weg.
Aber was ist mit den Menschen, die sich noch nicht gefunden haben? Wie kommt man dahin; zu sich selbst? Und gibt es einen Abkürzung?
Wenn du das Gefühl hast, du bist noch nicht auf dem richtigen Weg, dann frage dich doch, ob es vielleicht an den Beziehungen liegt die du führst. Und frage dich, ob du dich selbst liebst - bedingungslos.
05. Juli 2026
Thema: Selbstbewußtsein
Photocredit pexels
LADIES FIRST
Seit langem schon habe ich die Ankündigung für den Film "Ladies First" auf Netflix gesehen. Ich habe ihn beiläufig markiert und auf meine Liste gesetzt. Erst als ich wusste, da geht es um ein wichtiges Thema, nämlich die Gleichberechtigung, habe ich ihn mir angesehen.
Der Film war, vor allem dank der supertollen Schauspieler sehr kurzweilig, und ich fand ihn tatsächlich gut. Es war aber wohl mehr als Satire aufgesetzt, was auch OK war. Erst wird gezeigt, wie sich Männer in Führungspositionen verhalten. Umringt von anderen Männern halten sie sich gegenseitig den Rücken frei und spielen sich Jobs zu. Frauen werden als Quoten gesehen und als lästiger Punkt auf einer Agenda, den man irgendwie erledigen muss. Frauen werden sehr divers gezeigt, als kalkuliert und auf der Lauer liegend, aber auch als naiv - nicht wissend.
Als dann der Spieß umgedreht wird (der Hauptdarsteller stößt sich den Kopf und wacht in einer anderen Welt auf), gibt es für mich einige Momente die im Film richtig tief gehen und die tatsächlich so viel Sinn machen. Die Reaktion des Hauptdarstellers und die langsame Ernüchterung sind ergreifend. Für mich zumindest. Das Ende des Films ist leider, oder auch zum Glück, sehr Hollywood like. Ja, ich weiß, es ist ein britischer Film. Aber am Ende wird alles gut und der Mann hat tatsächlich gelernt es besser zu machen...
ABER: Erst nachdem er auch im Matriarchat (nicht das richtige, nur eine umgedrehte Mann-zu-Frau Welt) an die Spitze gelangt ist. Das war seine Quest. Erst dann hatte er die Hölle überstanden und durfte zurück. Ende gut, alles gut. Das Patriarchat bleibt bestehen, aber EIN Mann hat dazugelernt und unterstützt nun die Quoten-Frau dabei, einen Platz am Tisch zu ergattern.
Super! Ich habe übrigens sofort geschaut, wie viele Frauen an diesem Film gearbeitet haben. Erstaunlich.
Der Film ist seicht und gleichzeitig wichtig. Er ist aber als Satire natürlich fern von jeder Realität. Wie wir wissen, werden Männer nie die Seite der Frauen sehen können. Und dann stellt sich mir auch die Frage - wollen wir die tatsächliche Gleichbehandlung für uns Frauen. Wollen wir gleich behandelt werden und alle Möglichkeiten bekommen können, die Männer bekommen? Oder wollen wir alles haben, was für uns Frauen möglich ist? Ohne Grenzen nach oben. Eben unser weibliches Potenzial ausschöpfen. Ist unser weibliches Potenzial nicht ein ganz anderes als das der Männer? Ich stelle diese Frage einfach mal so in den Raum. In JEDEM FALL aber muss es eine Gleichberechtigung geben. Gleiche RECHTE für alle Menschen. (Und zusätzlich geschlechtsspezifische Pflichten vielleicht?...) Das muss doch gehen!
14. Juni 2026
Thema: Female Empowerment, Frau sein
Photocredit pexels

Ist ein Matriarchat das Gegenteil des Patriarchats?
... und wollen wir soetwas als Frauen, sollte die Antwort ja sein?
Beim letzten Treffen meines Frauennetzwerks kam die Frage auf: „Was muss passieren, um das Ungleichgewicht in unserer Gesellschaft zu ändern?“ Die Antwort war: „Frauen müssen in Machtpositionen kommen, um tatsächlich etwas bewirken zu können.“
Und natürlich habe ich wieder länger darüber nachgedacht und mir danach die Frage gestellt: Was ist ein Matriarchat und ist es wirklich einfach das Gegenteil des Patriarchats? Denn klar ist: Ich bin in genau diesem aufgewachsen und ich lebe auch jetzt noch in einem Patriarchat. Also ging ich auf die Suche nach der Antwort.
Wie stand es um die Rechte der Frauen in dem Jahr, als ich geboren wurde, also 1975? In diesem Jahr schaffte Bruno Kreisky einiges: Der Mann war nicht mehr das gesetzliche Oberhaupt der Familie und Frauen durften ohne Zustimmung des Ehemannes arbeiten gehen. Der Schwangerschaftsabbruch in den ersten drei Monaten war ab dann straffrei. Zudem wurde 1975 von der UNO zum „Jahr der Frau“ erklärt. Cool irgendwie, wenn man in diesem Jahr geboren wurde, finde ich. Aber: Die Vergewaltigung in der Ehe blieb noch bis 1989 straffrei. Eine Frauenministerin gab es in Österreich erstmals 1990. Das sind nur einige Fakten um zu veranschaulichen, was es damals für eine Zeit war.
Ich bin in der sehr glücklichen Lage, meinen Sohn heranwachsen zu sehen. Er ist jetzt 10 Jahre alt und ich sehe es als Privileg, seine Mutter zu sein. Das ist also mein Kontext. Da ich eben Mutter eines Sohnes bin, möchte ich natürlich das Beste für mein Kind. Ich will nicht, dass er irgendwann einmal aufgrund seines Geschlechtes oder aus irgendeinem anderen Grund benachteiligt wird. Klar! Das wollen wir weder für die heranwachsenden Mädchen noch für die Jungen. Wir wollen Gleichberechtigung.
Ist also das Matriarchat das Gegenteil des allbekannten und offensichtlich nicht bewährten Patriarchats? Das ist es nicht. Denn die uns bekannten Kulturen, die Frauen ins Zentrum stellen, funktionieren auf Basis von Gleichberechtigung und der Verteilung von Macht. Sie sind egalitär aufgestellt. Das heißt aber nicht, dass es nicht auch Frauen gibt, die machthungrig sind und ausbeuterisch agieren. Die gibt es bestimmt. Aber die Geschichte dieser Kulturen hat gezeigt, dass Gesellschaften im Matriarchat besser und konstanter funktionieren – mit weniger Konflikten oder gar Kriegen. Leider zeigt unsere Realität aber nun mal, dass sich diese Gesellschaftsform nie großflächig durchgesetzt hat.
In meiner kleinen Familie habe ich dieses Thema beim Mittagessen diskutiert. Ich fordere euch auf, das auch zu tun. Diskutiert das mit den Männern in eurem Leben. Fragt nach deren Meinung und bildet euch selbst eure eigene Meinung dazu.
Meine Frage dazu ist: Ist unsere Gesellschaft überhaupt fähig zur Gleichberechtigung von Frau und Mann? Oder muss eine Gruppe immer die Oberhand haben?
Es ist mir ein Bedürfnis nicht nur über meine Themen hier zu schreiben. Ich werde auch über Dinge reden, die mich als Mensch beschäftigen, Menschen die mich inspirieren und alles dazwischen.
06. Juni 2026
Photocredit pexels
Was heißt "Frau" sein?
Da muss ich erstmal tief durchatmen...
Ganz schön mutig, diese Fragestellung, oder? Was ist denn die Definition von "Frau"? Da steht als erstes: "beschreibt eine erwachsene Person weiblichen Geschlechts". Ja, da wäre dann die Biologie damit abgedeckt. Wobei, auch darüber könnte und muss man manchmal diskutieren, nicht wahr? Mir geht es bei dieser Frage aber weniger um die Biologie, als um das was dahinter steckt.
Ist "Frau" sein, eine Rolle die wir erfüllen, oder ist es eine Erfüllung? Ist "Frau" sein von der Gesellschaft vorgegeben, oder ist es das, was wir daraus machen? Ich fange einmal wieder bei meiner Vergangenheit an, und warum mich diese Frage so lange beschäftigt hat, denn bis ich meine Erfüllung gefunden habe, war es ein langer und lehrreicher Weg.
Als kleines Mädchen habe ich wohl ziemlich früh verstanden, dass es da zwei verschiedene Menschen gibt. Mit dem anderen "Wesen" konnte ich überhaupt nichts anfangen. Aber bei meinesgleichen habe ich mich auch nicht wiedergefunden. Sehr früh war mir klar: "ich bin offensichtlich kein Bub, aber ich schaue auch nicht so aus, wie man als Mädchen aussehen soll". Ich stand raus aus der Masse an Kindern. Im Kindergarten und später in der Schule. Ich war viel zu groß. Der Alien. Unzugehörig. Es liegt in der Natur der Sache, dass ich unbedingt dazugehören wollte. Egal was ich machte, ich fiel auf. Verstecken ging nicht. Ich fühlte mich definitiv nicht als Mädchen. Die waren ja klein und zart und süß. Ich war abnormal und wurde für meine Größe verspottet und gemobbt.
Als dann noch der damalige Kinderarzt auf die tollen Tabellen geschaut hatte, und zu meiner Mutter gemeint hatte, ich passe nicht in das Gewichtsraster (ich war mehr als ein Kopf größer als der Rest aus meiner Klasse), da war es dann ganz aus mit mir. 3 Kilo sollten runter. Am besten in einem Ferienheim für Kinder im Lungau. Da wo die anderen dicken Kinder sind. Das hatten wir uns damals angeschaut, dieses Heim für Kinder. Und die zu große kleine Gudrun war in Tränen zusammen gebrochen. Da wollte ich nicht hin. Alleine und ohne meine Familie? Zum abnehmen? Nein. Jetzt war ich nicht nur zu groß, sondern auch noch zu schwer. Meine Mutter hatte dann entschieden: "da geben wir dich nicht hin, wir schaffen das zu Hause". Der Ehrgeiz packte sie. Und so machte ich mit 8 Jahren meine erste Diät. Die Hipp Diät aus den achtziger Jahren. Das waren Fertiggerichte zum aufwärmen für zu Hause. Jede Mahlzeit unter 300 kcal! Ganz stolz war meine Mutter, dass ich damit sogar 5 Kilo abgenommen habe. Nicht nur die geforderten 3 Kilo. Die zu große Gudrun passte also wieder in die Gewichtstabellen des Kinderarztes. Wenigstens das klappte. Die Größe allerdings konnte man nicht weg-diäten. Und mein angeschlagenes Selbstbewusstsein verschwand danach komplett. Selbstwert = Null. Jetzt war ich nichts mehr Wert. Was ich jeden Tag hörte von anderen Kindern, von Verwandten, von fremden Menschen und Ärzten, das stimmte also. Ich bin nicht normal. Mein Körper ist nicht so wie er sein sollte. Ich fühlte mich nicht als Mädchen und so entwickelte ich mich zu einer Frau die sich nicht als Frau fühlte. Ich war wertlos und suchte die Bestätigung in Menschen die mich genau so behandelten.
Somit komme ich wieder zu der Frage. Was heißt "Frau" sein. Es ist vor allen Dingen die innere Haltung zu uns selbst, die uns "Frau" sein lässt. Wie wir uns selbst sehen und wie wir uns lieben.
Nach diesen Anfängen in meiner Kindheit und Jugend entstand ein extrem chaotisches und selbstzerstörerisches erwachsen werden. Was ich davon aber mitnehmen konnte, ist eine hohe Sensibilität. Ich konnte schon sehr früh die Gefühle anderer einschätzen. Was sie denken. Was sie fühlen. Wer es gut meint, wer nicht. Ich konnte mich extrem schnell anpassen. Was ich am besten konnte, war meinen Körper zu hassen. Ich flüchtete in meine Phantasiewelt, in der mich ein Prinz auf einem weißen Pferd rettete. Ich verliebte mich in das Unerreichbare. Das war lange wichtig für mich. Denn wenn jemand unerreichbar ist, habe ich nichts zu befürchten. Dieser Junge/Mann würde mich nie zurück lieben. Er war ja nicht erreichbar.
"Frau" sein und das Ankommen in seinem weiblichen Körper geht nur dann, wenn wir mit uns Frieden geschlossen haben und uns tatsächlich und wahrhaftig selbst lieben. "Frau" sein heißt genau das gleiche wie "Mann" sein. Denn wir Menschen unterscheiden uns zwar in unserer Biologie, aber die Fähigkeit zur Selbstliebe vereint uns. Erst wenn wir uns selbst lieben, sind wir fähig Liebe zu empfangen. Die Liebe eines anderen Menschen anzunehmen und auch zurück zu lieben. Liebe verbindet. Sie verbindet uns zu unserem Ich, unserer Seele und zu allen anderen Menschen und Lebewesen.
"Frau sein ist die Fähigkeiten sich selbst zu lieben, und andere daran teilhaben zu lassen." Ihr könnt mich gerne zitieren.
Meine Geschichte ist sicherlich nur eine von vielen. Ich weiß wieviele Frauen (und auch Männer) solche traumatischen Erlebnisse hinter sich haben. Körper passen nicht in Schablonen und Tabellen. Die Wunden sitzen tief und das "nicht dazugehören" zerstört Kinderseelen und verzerrt den Blick auf unsere Körper über Jahrzehnte. Für manchen sicherlich ein Leben lang.
Dich interessiert wo für mich der Wendepunkt in meinem Leben war? Was bis dahin noch alles geschah? Wie auch du es schaffen kannst, dich wahrhaftig selbst zu lieben? Stay tuned. Ich werden das Thema "Frau" sein noch öfter aufgreifen.
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24. Mai 2026
Thema: Frau sein
Photocredit Gudrun Meixner
Älter werden - Part 1
Was für ein Glück.
Glück? Wirklich? Ja. Für mich ist es ein Glück (das nicht jeder hat). Ich bin mir sehr oft bewußt, wieviel Glück dazugehört älter werden zu dürfen. Und es ist dadurch ein Privileg. Besonders als mein Vater 2013 an Krebs gestorben ist. Er war 72 Jahre alt. "Ist doch kein Alter. Er mußte viel zu früh gehen.", sagen sicher manche. Andere sagen vielleicht: "Immerhin 72." Es kommt wohl ganz darauf an, in welchem Lebensabschnitt man sich befindet und welche Erfahrungen man selbst schon gesammelt hat. Mit dem Leben und dem älter werden.
Meinen fünfzigsten Geburtstag 2025 wollte ich unbedingt groß feiern. Ich habe mich so darauf gefreut diesen Meilenstein zu erreichen. Das hatte aber auch mit meiner Lebenssituation zu tun, und mit dem was ich erfahren habe. Erfahren zu sein hat mich glücklich gemacht. Das Wissen wer ich bin. Mich selbst so gut zu kennen und endlich fähig zu sein, mich selbst zu lieben. Auch das wollte ich feiern. Wir sind im besten Fall immer die Summe unserer Erfahrungen wenn wir nach vorne schauen und älter werden. Was wenn wir mehr sind als die Summe unserer Erfahrungen? Sind wir dann weise?
Das heißt nämlich, das wir alles mitnehmen; von unseren Fehlern und Versagen lernen. Was für ein Privileg.
Eine der Fragen die wir uns stellen sollten ist daher: "Welche Fehler habe ich gemacht? Wo habe ich versagt? Was habe ich daraus gelernt?" Für mich ist klar, wer immer auf die Butterseite fällt und jemand der sich nichts erarbeiten muss, dem immer alles gelingt, der kann sich nur schwer entwickeln. Der beste Lehrmeister sind die Fehler die wir machen. Und ihr könnt mir glauben. Ich habe einige richtige Großkaliber-Fehler hingelegt. UND ich habe viel Zeit gebraucht um zu sehen, dass ich daraus die größten Entwicklungsschritte nach vorne gehen durfte. Ich musste älter werden.
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03. Mai 2026
Thema: älter werden

Photocredit Gudrun Meixner
Fasten - Heilfasten (Part 1)
warum faste ich und wie wurde ich durch Fasten geheilt
In meinem Blogpost zum Thema Menopause (Part 1) habe ich ja erzählt, wann für mich meine Reise in die Perimenopause angefangen hat. Es war im Oktober 2022. Hier in diesen Fotos seht ihr meinen Beitrag in der Facebook Gruppe "Resetter Collaborative" aus 2024. Eine Gruppe die von Dr. Mindy Pelz ins Leben gerufen wurde. Sie ist Ärztin aus Kalifornien, die sich mit dem Thema Fasten und Menopause befasst.
Wie ich sie gefunden habe, erzähle ich gerne ein andermal. Hier möchte ich erklären, warum ich faste und als erstes erzähle ich, was Fasten eigentlich ist. Fasten heißt, dem Körper (und auch Geist) für eine gewisse Zeit eine Pause zu geben. Das können verschiedene Dinge sein, von denen man sich gerne befreien möchte. In meinem Fall geht es um das Essen. Mein Fasten wird auch Wasserfasten genannt. D.h. im besten Fall trinkst du für diese gewissen Zeit, die du eine Pause einlegen möchtest, nur Wasser. Grundsätzlich sollte jeder Mensch in der Lage sein, über Nacht, also wenn wir schlafen, zu fasten. Für manche ist aber sogar das eine Herausforderung. Warum ist das so? Für mich persönlich war es nie ein Problem über Nacht zu fasten. Ich war nie jemand, der auch Nachts unterwegs zum Kühlschrank war. Also reden wir von 13 Stunden nichts essen. Zum Beispiel 18 Uhr Abendessen und am nächsten Tag um 7 Uhr Frühstücken. Klingt doch einfach, oder? Überlege mal, ob das für dich und die Menschen in deinem Umfeld kein Problem ist und das so jeden Tag praktiziert wird. Warum ist diese Pause für uns so wichtig? Ich möchte hier keine Ratschläge geben, denn ich bin keine Medizinerin. Fakt ist aber für mich, dass unser Körper nach diesen Pausen verlangt. Wir funktionieren für eine gewisse Zeit auch sehr gut ohne Essen. Wäre das nicht so, würden wir doch sofort verhungern, sobald unser Mageninhalt verdaut ist. Somit muss es da also das zweite Energiesystem geben, auf das wir zugreifen können. Die Ketone. In vielen Büchern und Berichten habe ich davon gelesen, dass unser Gehirn wunderbar mit Ketonen leisten kann. Und in der Zeit, in der wir Pause einlegen, hat unser Körper die Möglichkeit sich selbst zu regenerieren. Genau so war es bei mir auch.
Als ich damals ab Oktober 2022 von einem Arzt zum anderen gelaufen bin, kam ich an der gefühlt hundertsten Wegbiegung endlich zu meiner Lösung. Diese hat mich dann zu vielen weiteren Lösungen gebracht. Ich hatte damals einen katastrophalen Blutbefund. Nachdem doch vorher immer alles in Ordnung war. Endlich hatte ich die richtigen Werte zur Bestimmung in die Labore geschickt. Mikronährstoffe, Mineralen, Darmanalyse, Hormone etc. Am 13. Juni 2023 habe ich mir von meinem Arzt ein Pulver geholt, zum Leberfasten. Das war noch nicht des Rätsels Lösung, aber ein Anfang. 4 Wochen nur Shakes trinken und schauen, ob sich gewissen Werte verbessern. Danach habe ich nochmals verlängert. Im August 2023 habe ich dann mit dem Wasserfasten begonnen. Ich habe mich langsam immer weiter herangetastet an die verschiedenen Längen von Fasten und Heilfasten. Es hat mir so unendlich gut getan. Ich habe nicht nur an Gewicht verloren, sondern vorallen Dingen, meine schlimmsten Symptome haben sich verbessert. Panikattacken, Schlaflosigkeit, Herzrasen, Schmerzen im ganzen Körper. Ungefähr zu dieser Zeit habe ich auch angefangen Suplimente zu nehmen und eine Hormonersatz-Therapie zu starten. Es stellte sich heraus, dass das Fasten mir endlich wieder die Kraft und die Klarheit gegeben hat, die ich so vermisst habe. Seit dieser Zeit, gibt es für mich keinen Weg mehr zurück. Und seit dem ist mir auch klar: "Ich bin in der Perimenopause!".
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26. April 2026
Thema: Fasten
Photocredit Gudrun Meixner
Screenshots taken from Dr. Mindy Pelz Facebook Group "Resetter Collaborative"
Femal Empowerment Part 1
und warum Frauen sich eher bekämpfen anstatt zusammenzuhalten
Eine große Frage für mich: Warum halten Frauen nicht in der Art zusammen, wie es Männer tun? Oder ist das nur meine Erfahrung und in Wahrheit unterstützen wir (Frauen) uns ja grundsätzlich schon?
Ich möchte kurz zurück gehen in meine Geschichte und ein wenig erzählen, was meine Erfahrungen sind. Als ich in die Schule kam, hatte ich eine Lehrerin, Frau Brückl. Sie war schon älter und kurz vor der Pension. Meine Mutter sagte immer, sie sei eine richtige Dame. Immer die perfekte Frisur, legte wert auf Umgangsformen etc. Frau Brückl stellte sich für mich als eine der Frauen heraus, die es nicht so gut mit mir meinten. Weil ich so schüchtern und ohne Selbstbewusssein war, war ich das leichte "Target" für sie. Von meinen SchulkollegInnen waren es immer die Mädchen, die mich gemobbt haben. Auch später noch. Aber ich muss auch sagen, ich hatte immer das Glück, diese eine weibliche Person in meinem Leben zu haben, die zu mir gestanden hat.
Ich konnte auch immer schon sehen, wie sich Mädchen und später Frauen in Gruppen zusammengeschlossen haben. Andere wurde ausgeschlossen. Man gehörte nicht dazu. Das Äußere wurde kritisiert. Man war zu dick, zu häßlich, zu doof, nicht cool genug, traute sich nicht genug, etc.
Besonders wenn es um das Aussehen geht, sind wir Frauen unbarmherzig. Natürlich habe ich das auch von Männern in meinem Leben erfahren. Die Kritik an der Figur, am zu groß Sein, nicht zu genügen. Aber ich muss sagen, dass es mich viel härter getroffen hat, wenn es von einer Frau gekommen ist. Ich wollte glauben, dass es doch natürlich sein sollte, dass Frauen sich gegenseitig den Rücken stärken, sich pushen und vorwärtsbringen. Der Mann ist doch das andere Geschlecht, kann gar nicht so gut verstehen, was es heißt Frau zu sein. Oder?
"Auf unserer Erde sind alle Menschen entweder Frauen, oder zumindest wurde sie von einer Frau geboren." - Also muss es doch möglich sein. Dieses "Femal Empowerment". Wer, wenn nicht wir Frauen, hätten sonst die Macht?
Aber sie sind unter uns: Die Frauen, die andere begutachten, sie kritisieren und hinter ihrem Rücken tuscheln. "Schau dir die mal an.", "Was hat sie denn heute vor?", "Für wen hast du dich denn so schick gemacht heute?", "Das hat sie sich aber von mir abgeschaut.", "Das kann ich besser."
Nun zu der Frage: Warum ist das so? Meine Antworten darauf sind je nach Tagesverfassung unterschiedlich. Gerade vor ein paar Tagen habe ich mit einer Freundin das Thema (zu xten Mal) besprochen. Unterm Strich kam raus: "Es ist unsere Biologie." Wir Frauen sind so, weil es in unserer Natur liegt, die Konkurrenz eliminieren zu wollen. Schließlich geht es um Fortpflanzung und wir sind hormongesteuert und wollen das beste Männchen abstauben. Ich weiß! Das klingt alles andere als nach "Femal Empowerment" oder "Emanzipation". Puh! Durchatmen. (Ich höre förmlich den Aufschrei unter manchen.) Aber ganz ehrlich, es ist einen Versuch wert, diesem Gedanken seine Berechtigung zu geben.
Dazu jetzt das große ABER: Ich bin der festen Überzeugung, dass wir zwar unsere Biologie nicht negieren können, aber sehr wohl aus dieser erwachsen und heraus entwickeln können. Denn was können wir Frauen noch besser als Frau sein? Richtig: Der bessere Mensch sein. ;-) Wir sind schlau und wir wissen ganz genau, was in uns steckt. Und in uns stecken die Generationen an Frauen, die vor uns da waren. All ihre Stärke und Resilienz. Das Wissen und die Kraft zu wachsen. Gemeinsam können wir schlichtweg die Welt verändern. Wer macht mit mir mit?
Nachsatz: Wer mich kennt, der weiß, ich bin jemand der kaum gerne verallgemeinert. Für mich gibt es keine allgemein gültigen Fakten. Es gibt nicht die Frau und den Mann. Wir sind Individuen. Deswegen gibt es auch nicht die allgemeine Erfahrung mit diesem Thema. Was meine Erfahrung ist, ist sicher nicht die Erfahrung meiner Nachbarin. Und ich gehe weiter, nur weil es meine Erfahrung ist, muss es nicht meine Zukunft sein. Es liegt an uns, auf unsere Umgebung einzuwirken. Das Produkt deiner Umgebung? Daran glaube ich nicht. Woran ich glaube, ist die Energie die uns alle verbindet.
19. April 2026
Thema: Femal Empowerment
Photocredit Gudrun Meixner
Menopause - der Wechsel Part 1
Wo befinde ich mich gerade?
Das Thema Menopause in einem Blogpost zu beschreiben, ist unmöglich. Nicht einmal ein ganzes Buch würde ausreichen, um nur ansatzweise zu vermitteln was hier mit uns Frauen passiert. (Ich habe einige Bücher dazu im Lauf der Zeit gelesen.) Und natürlich, nicht allen Frauen geht es auf der Reise gleich. Jede Frau ist anders und erfährt andere Dinge. Deshalb ist das was ich hier beschreibe natürlich nur meine Erfahrung und meine Sicht der Dinge. Es ist kein Ratgeber, nur ein Austausch für Interessierte und solche die es werden wollen. Auch Männer sollten interessiert sein im Übrigen. Jeder hat im Leben eine Frau die gerade vor, auf dem Weg oder fortgeschritten ist. Es ist die Mutter, die Schwester, die Freundin, die Frau.
Also, wo befinde ich mich gerade? Genau genommen begann alles spürbar für mich im Oktober 2022. Ich war damals also 47 Jahre alt. Recht spät dran, wie ich später erfahren habe. Mein Kind hatte gerade mit der Schule begonnen und ich stand mitten im Leben: Mutter, Ehefrau, berufstätig - wie so viele andere Frauen. Schätzungsweise befinden sich momentan eine Million Frauen zur Zeit in Österreich in der Perimenopause bzw. Postmenopause. Weltweit schätzt man die Zahl auf über eine Milliarde Frauen, die sich im sogenannten "Wechsel" befinden.
Aber zurück zu der Frage: Wo befinde ich mich gerade? Das ist eigentlich medizinisch schwer zu sagen. Ich sehe meine Blutbefunde, klar. Auch der Hormonstatus lässt sich bestimmen. Kann ich daraus definieren, wie weit ich bin? Wie lange es noch dauert? Sagen mir das die Ärzte? Nein. Die hormonellen Schwankungen sind teilweise extrem. Aber aufgrund von Erfahrungsberichten die ich gelesen habe, und auch durch meinen Austausch mit anderen Frauen und ÄrztInnen kann ich sagen: Ich bin definitv schon auf einem guten Weg.
Meine Symptome habe ich meistens gut im Griff. Damit meine ich, ich kann damit jetzt viel besser umgehen als am Anfang. Denn angefangen hat es mit Schmerzen. Zuerst im linken Unterschenkel. "Was ist das denn?", dachte ich mir. Die Schmerzen wurden stärker und gingen nicht weg - auch nicht mit Schmerzmittel. Nicht mehr in der Nacht. Ich konnte nicht mehr schlafen. Sie fingen an zu wandern. Hilfe! WAS IST DAS??? Es war Allerheiligen. Ich ging zu meinem Hausarzt. Die Schmerzen waren mittlerweile vorrangig in der Hüfte, oder in den Rippen. Der Arzt ist ratlos. Erstmal Schmerz-Tropf. Dann Überweisung zum MRT und ein kleines Blutbild. Während des Wartens auf Termine wurde es immer schlimmer. Ich habe natürlich weiter funktionieren müssen: Mama sein, zur Arbeit gehen.
Das war der Anfang meiner sehr schmerzvollen Reise. Heute ertappe ich mich immer noch manchmal dabei, gedanklich in diese Zeit abzudriften - mich zurückzuversetzen in diese Hilflosigkeit und Angst. Was ist los mit mir?
Ich werde in kleine Häppchen erzählen, wie es weiterging. Ich kann aber jetzt schon verraten, dass mich meine Reise genau hierhergeführt hat, und dafür bin ich unendlich dankbar.
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12. April 2026
Thema: Menopause
Photocredit Gudrun Meixner
how to "Selbstbewußt"
und die Frage, ob man das selbstbewußt sein spielen kann...?
Fake it 'til you make it
Das haben wir doch alle schon gehört, oder? Aber ist das auch wirklich möglich?
Die richtigen Worte wählen
Darüber nachzudenken lohnt sich! Worte haben viel Macht. Das merkt man besonders, wenn man die falschen Worte verwendet und das Gegenüber eine überraschende Reaktion gibt. Die richtigen Worte sind klar, gerade aus, respektvoll und keine Fassade. Der Respekt sollte nicht nur deinem Gegenüber gelten, sondern vorallen Dingen dir selbst. Kannst du hinter deinen Worten stehen?

Normalerweise erkennt man/frau ob jemand fake ist schnell
Der Schlüssel liegt darin eben nicht zu faken. Das berühmte autenthisch sein von dem immer gesprochen wird. Genau das wirkt selbstbewußt.
Wenn es nicht mehr nötig ist zu gefallen, Komplimente zu bekommen oder sofortige Zustimmung, genau dann gelingt es uns autenthisch zu sein.
Warum willst du überhaupt selbstbewußt sein und was willst du damit erreichen?
Achtung! Fangfrage. Wer selbstbewußt ist möchte doch erstmal grundsätzlich nichts damit erreichen. Selbstbewußtsein ist eine Haltung und kein Ziel das man verfolgt. Selbstbewußtsein erarbeitet man sich und dann lebt man es.
01. Februar 2026
Thema: Selbstbewußtsein
Photocredit Gudrun Meixner with Gemini
Warum Wieso Weshalb

Warum, wieso und weshalb kam ich auf die glorreiche Idee, eine eigene Homepage zu gründen? Viele Ereignisse haben mit zu der Erkenntnis gebracht, aber um es kurz zu sagen:
1. Ich möchte meine Erkenntnisse mit Anderen teilen. Betonung liegt hier auf "MEINE" Erkenntnisse. Denn jeder Mensch geht seinen eigenen Weg und macht seine eigenen Erfahrungen. ABER, wo wäre ich jetzt, wenn ich nicht auf meinem Weg über die Geschichte anderer gehört und gelesen hätte? Genau darum geht es. Wir können soviel voneinander lernen. Wir teilen alle unser Menschsein und wir sollten einander mehr zuhören.
2. Das Thema "Menopause" und worum geht es da? Was ist es für mich, womit fing es an für mich, wo stehe ich gerade damit und wie bestreite ich dieses Thema? Ist es überhaupt etwas, dass man bestreiten soll? Wieviel sollte man geschehen lassen und wo sollte man sich selbst unterstützen und das Leiden abmildern? Auch hier wieder die Betonung auf "ICH", "MEIN WEG" und "MEIN LEIDEN".
Photocredit Gudrun Meixner
2025-01-01




