Wer bin ich und was bewegt mich?
Gudrun Meixner-Schallek
Geboren in der Stadt Salzburg 1975. Verheiratet seit 2003 und Mutter eines wundervollen Sohnes.
groß geworden
Groß geworden bin ich in der Stadt Salzburg. Ich bin dort zur Schule gegangen und war keine besonders gute Schülerin. Groß geworden aber auch im wahrsten Sinne des Wortes. Mit 15 Jahren war ich ausgewachsene 1,80 m.
geträumt habe ich
Ich wurde als Kind sehr viel gemobbt und daraus entstand eine blühende Phantasiewelt in mir. In meinen Träumen wollte ich immer fliegen, ich wollte weg in die große Welt. Ich wollte sehen, ob es woanders besser für mich laufen würde. Mein Traum war die Welt bereisen und von einem Prinzen gerettet zu werden. Man kann aber bekanntlich nicht davon rennen, und erst gar nicht davon fliegen.

mein schneckenhaus
Als Kind war ich irrsinnig schüchtern und habe mich wahrhaftig hinter dem Rockzipfel meiner Mutter versteckt. Die Hänseleien habe ich, ohne Widerworte zu geben, ertragen - mit vielen einsamen Tränen. Vor allem, wenn ich dann alleine war. Wie habe ich es geschafft, aus meinem Schneckenhaus herauszufinden?
erwachsen werden
Wirklich erwachsen aus meinem naiven und stillem Inneren bin ich sehr spät. Viele schlechte Erfahrungen waren notwendig um zu lernen, worum es eigentlich geht. Für sich einstehen, sich selbst den Rücken stärken und sich nicht aufzugeben.
Photocredit Skyline Media
Nach welchem Motto leben ich?
Brauchen wir soetwas überhaupt?
Ich denke, ein Leitfaden zur Orientierung ist grundsätzlich eine gute Idee. Ein großes Thema, wahrscheinlich das größte, ist Wachstum für mich.
Sich zu entwickeln, nicht stehen zu bleiben - zumindest nicht lange - ist essentiell für mich, und das erwarte ich auch von den Menschen, die mit mir den Weg gehen. Somit ergibt sich auch, dass es Wegbegleiter gibt für gewisse Abschnitte und solche Menschen, die den ganzen Weg mit einem durchgehen.
Ein Privileg ist es, wenn man ein solches "Unicorn" für sich gefunden hat: ein Mensch der mit einem durch alle Täler geht, mit dem man gemeinsam wachsen kann, Erfahrungen sammeln kann und daraus seine Lehren ziehen darf.
Neugierig bleiben ist in jedem Fall notwenig, um sich entwickeln zu können. Angst vor Veränderung bringt Stillstand.
Wobei wir Stillstand nicht mit innehalten und Reflektion verwechseln dürfen. Ich habe gelernt, dass Innehalten und Nachdenken ein sehr wichtiges Tool ist um Entwicklung zu begünstigen.